„Von Anfang an hat die Regierung versucht die Einschränkungen für Kinder und Jugendliche abzufedern, auszugleichen und außerschulische Aktivitäten trotz allem stattfinden zu lassen. Ich war und bin mir der Risiken und der Verantwortung bewusst. Nach dem ersten Lockdown konnten unter besonderen Bedingungen die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Sommer stattfinden und alles ist gut gelaufen!“, meint Ministerin Weykmans und beschreibt weiter „Für die unter 12-Jährigen blieben die Schulen geöffnet und alle Aktivitäten konnten unter Einhaltung der Sicherheitsprotokollen stattfinden. Unsere Bemühungen, außerschulische Aktivitäten für 13 bis 18-Jährige ab Januar auch zu erlauben, wurden von den Virologen angesichts hoher Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen zunächst abgelehnt. Seit Februar sind aber auch hier outdoor Aktivitäten im kleinen Rahmen möglich. Gemeinsam mit meinen Kollegen Sozialminister Antoniadis und Unterrichtsministerin Klinkenberg haben wir zwar mehr finanzielle Mittel und Personal für die Jugendarbeit allgemein, das Streetwork, die Sozialarbeit, die psychologische sowie soziale Betreuung und die Begleitungsangebote im Schulwesen zur Verfügung gestellt und werden auch noch weitere Mittel vorsehen. Zudem begrüßen wir die heutigen Beschlüsse des Konzertierungsausschusses, dass

  • Ab dem 08.03. Jugendaktivitäten für unter 13Jährige mit 25 Personen draußen erlaubt sind und innen mit 10 Personen; Aktivitäten für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren auch drinnen wieder mit 10 Personen erlaubt.
  • Ab dem 15.03. Förderschulen und Teilzeitunterricht wieder m it 100% Präsenzunterricht stattfindet; Hochschulen mit 20% Präsenz
  • Ab dem 01.04. also in den Osterferien Ferienlager für Jugendliche unter 18 Jahren mit 25 Personen erlaubt sind (mit einer Teststrategie)
  • Ab dem 19.04. alle Schulen vollständig in den Präsenzunterricht zurückkehren
  • Und ab dem 01.05. Restaurants und Cafés öffnen (drinnen und draußen); Fitnesscenter öffnen ; die sozialen Kontakte erweitert werden; und weitere Lockerungen in allen Sektoren zu erwarten sind.

Aber das reicht nicht, um die Situation zu entspannen, vor allem für jene Kinder und Jugendliche, deren Lebenssituation aufgrund der Krise in eine Schieflage geraten ist. Die verordneten Einschränkungen der schulischen, sportlichen und kulturellen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche müssen prioritär gelockert werden.“

Zudem fordert die Regierung, dass die Föderalregierung die verschobene interministerielle Konferenz zur Lebenssituation der jungen Menschen mit allen betroffenen und zuständigen Ministern*innen einberuft.

„Die besondere Situation erfordert diese besondere Vorgehensweise. Nur so können wir den aktuellen Anforderungen einer ganzheitlichen Vorgehensweise gerecht werden und für die jungen Menschen in unserem Land die angemessenen Maßnahmen ergreifen und sie bestmöglich unterstützen.“