Am 8. und 9. September heißt es wieder, bei interessanten Führungen mitmachen,  musikalische Reisen begehen und die Vielfalt unseres Kulturerbes hautnah erleben. Die Tage des offenen Denkmals bieten jedes Jahr die Gelegenheit, nicht zugängliche Denkmäler und historische Stätten zu besichtigen.

Doch zum Kulturerbe gehört weitaus mehr als mittelalterliche Burgen und historische Gegenstände  – wir begegnen ihm im Handwerk, das wir erlernen, den Geschichten, die wir erzählen, dem Essen, das wir genießen und den Bräuchen, die wir begehen. Das kulturelle Erbe definiert, wer wir sind und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit.

„Durch die Teilhabe am und die Entdeckung des Kulturerbes soll die Bereitschaft zu seiner Bewahrung geweckt werden. Denn nur was man schätzt, schützt man auch.“ , erläutert Ministerin Isabelle Weykmans.

In diesem Jahr richten sich mehrere der zahlreichen Aktivitäten speziell an die kleinsten Entdecker unter uns, auf die spannende Ausflüge, kreative Bastelstunden  und jede Menge Spaß warten. So soll Kindern und Jugendlichen das kulturelle Erbe auf spielerische Weise näher gebracht werden.

„Unsere Kinder sind die künftigen Gestalter der Lebensräume. Auch sie müssen die Möglichkeit erhalten, das kulturelle Erbe kennenzulernen. Die Tage des offenen Denkmals schaffen dazu besondere Erlebnisse. Ein erster Schritt hin zur Bewahrung unseres reichhaltigen Erbes, denn der Umgang mit ihm erfordert nicht nur Wissen, sondern auch emotionale Bindung sowie Identifikation.“, so Kulturministerin Weykmans.

Für Erwachsene halten die Tage des offenen Denkmals ebenfalls einige Überraschungen und Entdeckungstouren bereit.

So können beispielsweise mit Michael Zobel, Waldpädagoge, und Herbert Ruland, Historiker, bei einer Führung die sagenumwobenen Zyklopensteine im Aachener Wald entlang der deutsch-belgischen Grenze entdeckt werden. Ein Besuch des KuKuK, dem ausgefallenen Konzept der Kultur am Köpfchen, lohnt sich ebenfalls.

Steigen Sie ein, in die Welt der Orgelbauer und der Organisten, besuchen Sie das kleinste Museum der Welt, entdecken Sie unbekannte oder verschlossene Orte, wie etwa eine Kapuzinergruft in der Eupener Klosterkirche. Tauchen Sie ein in die Tiefen des Schieferstollens Recht oder geben Ihre ersten Morsezeichen ab.

Dieses und noch vieles mehr gibt es an den Tagen des offenen Denkmals zu entdecken. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten finden Sie unter http://www.ostbelgienkulturerbe.be/desktopdefault.aspx/tabid-5852/ . Das vollständige Programm (auch von der Wallonie) ist in der Broschüre veröffentlicht, die im Ministerium erhältlich ist.