In Absprache mit dem Sportsektor haben die Sportminister der drei Gemeinschaften, Isabelle Weykmans, Valérie Glatigny und Ben Weyts, heute den Farbcode ratifiziert, der die Regeln für die Ausübung des Sports nach verschiedenen epidemiologischen Szenarien definiert. Dieser Farbcode gibt den Akteuren in der Sportwelt einen klaren Rahmen, der es ihnen ermöglicht, auf jede Entwicklung der Epidemie vorbereitet zu sein.

„Es ist wichtig, die Akteure der Sportwelt in die Lage zu versetzen, Veränderungen der Epidemie vorauszusehen, damit sie sich sehr schnell anpassen können. Der heute ratifizierte Farbcode bietet diesen Vorteil. Ich möchte der gesamten Sportwelt danken, die seit Beginn der Gesundheitskrise ein großes Verantwortungsgefühl für die Einhaltung der geltenden Maßnahmen gezeigt hat.“, betont Minister Glatigny.

„Für das sportbegeisterte Ostbelgien mit seinen unzähligen Sportvereinen und der Tradition im Breitensport ist die Corona-Krise eine große Herausforderung. Mit diesem Ampelsystem haben wir uns bewusst gegen eine Überregulierung des Sports entschieden und dafür, die Menschen in die Entwicklungen einzubeziehen. Wenn wir verantwortungsvoll mit uns und anderen umgehen, sichern wir weitestgehende Bewegungs- und Teilnahmefreiheit im Bereich des Sports. Jeder Einzelne von uns beeinflusst die Rahmenbedingungen, in denen sportliche Tätigkeit möglich wird.“, resümiert Ministerin Weykmans.

Gegenwärtig gelten die Maßnahmen des gelben Farbcodes für sportliche Aktivitäten im ganzen Land. „Wir hoffen, dass wir nicht auf Orange oder Rot wechseln müssen, aber wir sind bereit, wenn es notwendig ist“, sagen die Sportminister Weyts, Glatigny und Weykmans. „Wir wollen, dass so viele Menschen wie möglich weiter trainieren können, immer unter sicheren Bedingungen.“

Die Maßnahmen des grünen, gelben, orangen und roten Farbcodes sind in spezifischen Protokollen festgelegt, die den Verantwortlichen im Sport direkt zugesandt werden und ebenfalls auf www.ostbelgienlive.be einzusehen sind.

Im orangefarbenen Code sind Zuschauer beispielsweise nicht mehr zum Hallensport zugelassen und die Umkleideräume sowie Duschen sind, außer in den Schwimmbädern, nicht zugänglich.  Im roten Farbcode ist Publikum generell verboten und Kontaktsportarten für die über 12-Jährigen nur innerhalb der Familienblase erlaubt.

Der Farbcode unterscheidet zwischen Kindern bis zu 12 Jahren (U12) und Kindern über 12 Jahren. „Auf diese Weise können wir den jüngsten Sportlerinnen und Sportlern mehr Möglichkeiten geben. Wir halten es für wichtig, dass sich die Jüngsten weiterhin so viel wie möglich bewegen können.“, betonten die Sportminister.

„Mit diesen verschiedenen Farbcodes bereiten wir uns auf alle Eventualitäten vor, damit die Regeln schnell an die Praxis des Sports angepasst werden können.“, resümierten die drei Sportminister.

Die detaillierten Maßnahmen für jede Farbe sind in dem beigefügten Protokoll zu finden.