Wir fangen nicht bei null an, wir haben einen Raum, der lebt und gestaltet ist. Die Frage ist, wie wir diesen verändern und was wir aufgeben wollen oder nicht.

Es geht um die eigene Festlegung der identitätsprägenden Raumplanung. Es bedeutet, Verantwortung für nächste Generationen zu tragen – sich verstärkt Gedanken über die Nutzung der knappen Bodenressourcen zu machen. Es geht um die Identität Ostbelgiens, die uns Heimat spüren, Leben und Arbeiten, und Touristen den Weg zu uns finden lässt. Es geht um die Identität des ländlichen Raums, das Aussehen unserer Dörfer und Viertel.

Ab dem 1. Januar 2020 werden wir noch näher die Bedeutung der 853,6 km² bemessen müssen – in denen heute 77.000 Einwohner leben und 35.000 Gebäude errichtet wurden – wenn wir zunächst das bestehende Raumordnungsgesetz und seine Instrumente übernehmen.