Viele Sektoren sind vom Fachkräftemangel betroffen und finden nicht immer das passende Personal – so auch der Bussektor. Das geht zum einen aus der aktuellen Liste der Mangelberufe des Arbeitsamtes hervor und zum anderen aus der „Analyse des Fachkräftebestands, -bedarfs und -potenzilas in Ostbelgien“, die vom IBE im Rahmen des „Fachkräftebündnis Ostbelgien“ durchgeführt wurde.

Für die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist die Sicherung, aber auch die Ausbildung von Fachkräften eine zentrale Herausforderung. „Wir haben dabei stets ein offenes Ohr für die spezifischen Bedürfnisse der Sektoren und sind bereit, für die unterschiedlichen Branchen und Zielgruppen geeigneten Maßnahmen zu entwickeln.“, äußerte sich Beschäftigungsministerin Isabelle Weykmans. „Daher freut es mich sehr, dass wir eine neue Maßnahme für den Bus-Sektor entwickeln konnten.“

Um dem Facharbeitermangel entgegen zu wirken, wurde das Pilotprojekt „IBU Bus“ ausgearbeitet. Die individuelle Berufsausbildung zum Busfahrer wird nun in der Deutschsprachigen Gemeinschaft beim Arbeitsamt angeboten. Dabei werden die entstehenden Kosten zwischen dem Arbeitgeber, dem Fonds Social Autobus Autocars und der Deutschsprachigen Gemeinschaft aufgeteilt, die Kosten von bis zu 3.000 Euro übernimmt.

Wie die „IBU Bus“ konkret ablaufen wird und welche Voraussetzungen gelten, erfahren Sie unter folgendem Link oder beim Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
http://www.ostbelgienlive.be/desktopdefault.aspx/tabid-71/211_read-57690/

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Isabelle Weykmans -Ministerin für Kultur und Sport, Beschäftigung und Medien, dem Ministerium, dem Arbeitsamt und dem Fonds Social Autobus Autocar der Paritätischen Kommission 140.01