Netzabdeckung
Umfrage auf die Gemeinde Bütgenbach ausgeweitet

Die Umfrage zur Netzabdeckung läuft bereits in den vier DG-Gemeinden, die diesbezüglich am schlechtesten situiert sind: Büllingen, Amel, St. Vith und Burg-Reuland. Nach den objektiven Kriterien gehört Bütgenbach nicht zu den sogenannten „weißen Zonen“ und nimmt daher nicht an der Befragung teil, die durch den föderalen Minister Alexander De Croo initiiert wurde. Jedoch sind Teilgebiete in der Gemeinde von der schlechten Netzabdeckung betroffen. Daher hat die Ministerin Isabelle Weykmans den zuständigen Minister Alexander De Croo auf die Situation Bütgenbachs mehrfach hingewiesen und eine Erweiterung der Umfrage gefordert. Nach Gesprächen zwischen der Ministerin Isabelle Weykmans und dem föderalen Minister De Croo konnte nun eine Erweiterung der Befragung erzielt werden.

„In der Gemeinde Bütgenbach gibt es an mehreren Stellen gravierende Probleme bei der Telekommunikation.  Um den Bürgerinnen und Bürgern die Chance zu ermöglichen, ihre Situation wie in den anderen teilnehmenden Gemeinden zu schildern, habe ich den zuständigen Minister De Croo gebeten, Bütgenbach in die Befragung einzuschließen“, erklärte die Ministerin Isabelle Weykmans.

Bis zum 8. Januar 2017 kann die Bevölkerung an der Umfrage teilnehmen. Die Ministerin hat den für Telekommunikation zuständigen Föderalminister für den 7. März 2017 nach Eupen eingeladen, um die Auswertung der Umfrage und weitere Maßnahmen zu besprechen. Um gestärkt in die Diskussion zu gehen und um die Dringlichkeit der Investitionen aufzuzeigen, ist eine zahlreiche Beteiligung an der Umfrage zur Netzabdeckung erforderlich.

Die flankierenden Sensibilisierungs- und Unterstützungsmaßnahmen der Gemeinden haben zu einer bisher guten Beteiligungsrate der Haushalte geführt. Im Vergleich zu den anderen 35 Gemeinden beteiligen sich die Haushalte der DG-Gemeinden überdurchschnittlich. Dennoch liegt die Beteiligungsrate unter 15%.

Sowohl die Dringlichkeit der Investitionen den Mobilfunkanbietern darzulegen als auch dem föderalen Minister ein vollständiges Bild des Zustandes in Ostbelgien zu ermöglichen, ist für den Ausbau der Netzabdeckung unabdingbar. Daher müssen möglichst zahlreiche Haushalte die Umfrage ausfüllen, damit ein umfangreiches Bild der Situation erstellt werden kann. Ein flächendeckender Netzausbau dient dem Bürger, unserer Wirtschaft und im Allgemeinen der weiteren Entwicklung Ostbelgiens.