Zusammenschluss der treibenden Kräfte nimmt seine Arbeit auf

Das „Fachkräftebündnis Ostbelgien“ hat mit der konstituierenden Sitzung des sogenannten Strategiegremiums seine Arbeit offiziell aufgenommen. Ziel der Bündnispartner ist es, gemeinsam zusätzliche Aktionen zur Fachkräftesicherung in Ostbelgien anzustoßen und umzusetzen.

Auf der ersten offiziellen Sitzung des Bündnisses wurden ein Strategie- sowie ein Aktionsplan verabschiedet. Einige der angestoßenen Maßnahmen greifen die Vermarktung Ostbelgiens als Wirtschaftsstandort auf. Vor allem Nachwuchskräfte und Pendler sollen stärker für berufliche Perspektiven in Ostbelgien sensibilisiert werden. Dazu sind zielgruppengerechte Netzwerk-Aktionen und Social-Media-Kampagnen geplant. Weitere Maßnahmen des neuen Fachkräftebündnisses befassen sich mit der Aufwertung der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Der verabschiedete Strategieplan, der als mittel- bis langfristiges Steuerungsinstrument des Bündnisses dient, sieht u.a. die Steigerung der Attraktivität der mittelständischen Ausbildung, eine gezieltere Berufswahlvorbereitung, die berufliche Integration von Migranten, die Zusammenführung von Informationsangeboten und Hilfestellungen für Zuwanderer, sowie die gezielte Einbindung der „Ostbelgier in der Welt“, als prioritäre Handlungsfelder vor.

Partner des „Fachkräftebündnis Ostbelgien“ sind das Arbeitsamt (ADG), das Institut- für Aus- und Weiterbildung (IAWM), die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), der Wirtschafts- und Sozialrat (WSR), die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Zum ersten Vorsitzenden des Strategiegremiums wurde Volker Klinges, Geschäftsführer der IHK, gewählt.