Große Resonanz bei der Europäischen Woche des Sports: 6.000 Teilnehmer nutzten die vielfältigen Angebote der ostbelgischen Vereine und Fitness-Initiativen. Auch die fünf Preisträgerinnen des #BeActive Gewinnspiels entdeckten so neue Sportarten und erhielten am Montagabend eine Prämie von 150 Euro zur Unterstützung des eigenen Lieblingssports.

Ob Einsteiger, Sportmuffel oder Profisportler – mit 400 Bewegungsangeboten von 46 lokalen Anbietern war im Aktionsmonat September für jeden etwas dabei. Unterm Strich konnten fast 70 Sportarten getestet werden. Das Angebot reichte von Eltern-Kind-Turnen, Thai Chi und Yoga über Wasserball, Boxen und Neulinge wie BodyPump, KI-DO-IN und Trampolinspringen.

Die Europäische Union steuert mit der Europäischen Woche des Sports gegen den Trend des Bewegungsmangels. Ihre Bürger sollen durch die Aktionen die gesundheitsfördernden Wirkungen und die Lebensfreude erleben, die regelmäßiges Sporttreiben mit sich bringt. Mit der bereits dritten Teilnahme möchte die Deutschsprachige Gemeinschaft möglichst viele Bürger dazu motivieren, sich regelmäßig zu bewegen. Zudem bietet sich eine tolle Chance, eine neue Sportart für sich zu entdecken.

Offensichtlich mit Erfolg: Denn die jüngste Preisträgerin Ljijlana Schlebusch aus Raeren turnt bereits fünfmal pro Woche, probierte jetzt aber einmal Volleyball und Badminton aus. „Den Federball habe ich anfangs kaum einmal getroffen,“ strahlt die Achtjährige. „Aber nach einer Weile ging es richtig gut und es hat viel Spaß gemacht“. Sie ist eine von fünf Preisträgerinnen, die am 16. Oktober in Eupen neben einer Urkunde auch eine Geldprämie erhalten haben.

Zusätzlich motiviert wurde das Mitmachen, wie bereits im vergangenen Jahr, durch den #BeActive Schnupperpass. Wer aus dem riesigen Angebot mehrere Sportarten und mindestens drei Probetrainings oder Kurse besuchte, wurde mit einem Funktionsshirt belohnt und nahm an einem Gewinnspiel teil. Zu den Preisträgerinnen zählen neben Ljiljana Schlebusch auch die Eupenerinnen Greet Galle, Tanja Kittel und Liliane Steils sowie Brigitte Henkes aus Büllingen-Holzheim. Die Prämien sollen den Preisträgerinnen helfen, den eigenen Lieblingssport zu betreiben – etwa als Vereinsbeitrag, als Zehnerkarte für Zumba oder für ein Fitness-Abo.

Neben der breiten Öffentlichkeit machten ganze Schulen mit bei der Europäischen Woche des Sports. In der Gemeindeschule Herbesthal etwa nahmen alle 238 Schüler an zusätzlichen Bewegungsangeboten teil. Schüler, die regelmäßig Sport treiben, steigern ihre Lust am Lernen und können den schulischen Stress besser abbauen. Und dies nicht nur nach der Schule, sondern auch während der Schulzeit.

Voll im Trend lag auch ein neuer Themenschwerpunkt: Organisiert vom Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft fand eine halbtägige Vortragsveranstaltung zur Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag statt. Experten zeigten dabei die zahlreichen, auch wirtschaftlichen Vorteile auf, die sich für Firmen und Arbeitgeber entwickeln, wenn sie ihre Beschäftigten dabei unterstützen, sich regelmäßig sportlich zu bewegen.