Die weltweit führende Reisemesse ist heute gestartet. 10.000 Anbieter aus über 180 Ländern und Regionen informieren auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, der ITB, zahlreiche Besucher über die schönsten Reiseziele in nah und fern. Hier darf Ostbelgien natürlich nicht fehlen.

Ostbelgien ist vor allem eins, eine Rad- und Wanderdestination zwischen Eifel und Ardennen. Unsere abwechslungsreiche Region begeistert durch ihre Natur: Die atemberaubenden Landschaften sowie zahlreichen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, wie Burgen, Schlösser, Gutshöfe, Wälder und Gewässer, prägen das Landschaftsbild. Dies lockt stets mehr Touristen nach Ostbelgien.

Die Übernachtungszahlen liegen schon jetzt bei 407.116 gebuchten Nächten pro Jahr und haben somit das für 2019 gesetzte Ziel von 400.000 Übernachtungen bereits überschritten.

Der Tourismus ist für Ostbelgien ein bedeutender Standort- und Wirtschaftsfaktor. Er schafft Beschäftigung, die hier vor Ort stattfindet und nicht ins Ausland verlagert werden kann. Seit einigen Jahren arbeiten wir gemeinsam mit dem Sektor daran, die Qualität zu steigern, die Rahmenbedingungen für den Sektor mit dem neuen Tourismusdekret zu verbessern sowie durch Investitionen den Markt zu stärken. Neben dem Leuchtturm-Projekt Vennbahn wurde der Streckenverlauf des VeloTour-Netzes angepasst, um zu Abstechern von der Vennbahn einzuladen. Ebenso wird in Kürze das Wanderknotenpunktsystem eingeführt und neue Anknüpfungspunkte, beispielswiese zum bekannten Eifelsteig, geschaffen.

Einen erhöhten Zulauf erhofft man sich durch die Tourismusmesse nicht unbedingt, auch wenn sich Ostbelgien auf der Messe präsentiert. Sie dient vor allem dem Austausch, dem Aufbau neuer Netzwerke und der Weiterbildung. Neben den Ausstellungsmöglichkeiten finden hochkarätige Vorträge, Diskussionen und Workshops zu globalen Trends und innovativen Geschäftsmodellen statt. Sie machen den ITB Kongress zum Wegweiser für die gesamte Tourismusindustrie.

Neben Vertretern der Tourismusagentur Ostbelgien werde auch ich die ITB dazu nutzen, um Gespräche mit Landesvertretern sowie Experten zu führen. Denn auch der Tourismus in Ostbelgien muss sich stets weiterentwickeln und neuen Trends folgen können. Und vielleicht kann die ostbelgische Delegation ihren Besuch mit einer erneuten internationalen Auszeichnung für die Vennbahn als Qualitätsradweg krönen.