„Jugend ist die Zukunft der Vereine“ – aus diesem Grund stellt die Zukunftsinitiative Eifel in diesem Jahr die Nachwuchsförderung der Vereine in den Fokus des Eifel-Awards. Die Preisverleihung findet am 26. November im Kreis Euskirchen statt.

Die ehrenamtliche, gemeinnützige Vereinstätigkeit hat einen hohen Stellenwert und eine wachsende Bedeutung für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Doch die Nachwuchsgewinnung stellt die Vereine in den Dörfern und Städten der Eifel vor große Herausforderungen. Ihr Fortbestand entscheidet sich jedoch mit der nächsten Generation.

Immer weniger Menschen finden die Zeit und die Kraft, sich neben dem Beruf ehrenamtlich zu engagieren. Oft lastet die Arbeit von Dorfvereinen auf wenigen Schultern. Irgendwann wird ein Wechsel jedoch unausweichlich und der Nachwuchs ist gefordert. Wenn dieser nicht besteht, stehen Vereine, zum Teil auch regional Bedeutende, vor dem Aus.

Die Zukunftsinitiative Eifel will dem entgegenwirken und ruft aus diesem Grund noch einmal ins Gedächtnis, wie wichtig das Ziel der Förderung des Nachwuchses innerhalb der Vereinsarbeit ist. Mit dem diesjährigen Eifel-Award möchte die Zukunftsinitiative Eifel auf die Problematik der Nachwuchsförderung hinzuweisen und zeichnet daher gemeinnützige Vereine aus, die innovative Wege zur Nachwuchsgewinnung gehen und Begeisterung bei jungen Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten auslösen.

Letztlich sollen die Beispiele anderen Vereinen als Anregung dienen, selbst neue Wege in der Nachwuchsförderung zu beschreiten. Sie sollen als Inspiration für die eigene Vereinsarbeit fungieren und bestenfalls dazu führen, dass neue Vereinsmitglieder gewonnen werden.

„Vereine sind der Anker regionaler Identität und Kultur. Sie prägen das kulturelle Leben unserer Ortschaften, tragen zu einem Gefühl der Kontinuität und Identität in den Dörfern bei. In einer Gesellschaft, in der sich viele Bindungen lockern, machen sie ein Angebot zum Miteinander. Auch die ostbelgische Gesellschaft baut stark auf ehrenamtliche Strukturen, weshalb es uns allen ein besonderes Anliegen sein muss, das Ehrenamt zu stärken – alles daran zu setzen, dass die Vereinsmitglieder auch weiterhin Spaß an ihrem Engagement haben. Trotz der enormen Anstrengungen aller engagierten Menschen, kommt es immer wieder zu Engpässen in den Vereinen. Der Austausch von innovativen Ideen unter den Vereinen, die es braucht, um Jugendliche für das Ehrenamt zu begeistern, sowie das Teilen von Best Practice Beispielen sind in jeder Hinsicht wertvoll und ein Weg, den wir in Ostbelgien verstärkt fördern. Daher freue ich mich besonders, dass die Zukunftsinitiative Eifel sich in diesem Jahr für den Schwerpunkt der Nachwuchsförderung entschieden hat und rufe auch die ostbelgischen Vereine auf, sich zu bewerben.“, so Ministerin Isabelle Weykmans.

Vereine aus der nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Eifel sowie aus Ostbelgien werden aufgefordert, sich bis zum 24. August mit ihren Erfolgsstorys für eine gelungene Nachwuchsarbeit für den Eifel-Award 2018 zu bewerben. Berechtigt an der Teilnahme sind Vereine, die ehrenamtlich organisiert und örtlich gewachsen sind (Ortsgruppen überregional tätiger Vereine sind ausgeschlossen) und mindestens ein aktuelles Projekt zur Nachwuchsförderung verfolgen.

Über die Auswahl der Preisträger entscheidet eine Jury, bestehend aus je einem Vertreter der Mitgliedsorganisationen der Zukunftsinitiative Eifel.

Die Vereine können sich online auf der Internetseite der Zukunftsinitiative Eifel unter https://wirtschaft.eifel.info/inhalte/eifel-award-2018/ bewerben.