Bei dem Besuch der Beschützenden Werkstätte Eupen traf ich auf altbekannte Gesichter: im Alter von 16 Jahren habe ich dort während den Sommermonaten als Studentin gearbeitet und meine ersten Berufserfahrungen gesammelt, woran sich überraschend manche Mitarbeiter noch erinnern konnten. Durch diesen Studentenjob habe ich die Arbeit mit beeinträchtigen Menschen kennen sowie schätzen gelernt, die so wichtig für unsere Gesellschaft ist. Ich hoffe, dass viele weitere junge Menschen diese Erfahrung machen können.

Damals war die Beschützende Werkstätte zwar noch nicht so groß wie heute, ermöglichte jedoch schon 75 Menschen eine angepasste sowie sinnvolle Arbeit und somit die wichtige Integration in die Arbeitswelt. Zu einem expandierenden Sozialbetrieb entwickelte sich die Beschützende Werkstätte Eupen, die mittlerweile 135 Mitarbeiter in den Bereichen Verpackung, Versand und Montage beschäftigt. Ein verlässlicher Partner, der beeinträchtigen Menschen eine neue Perspektive und die Möglichkeit bietet den von ihnen gewünschten Gesellschaftsbeitrag leisten zu können.